Fit durch den Herbst und die kalte Jahreszeit

Fit durch den Herbst und die kalte Jahreszeit

Der „goldene Oktober” schenkt uns wunderbar sonnige Tage, dennoch wird es allmählich ungemütlich: Die Temperaturen fallen, die Tage werden kürzer, bald steht der Winter vor der Tür. Unser Immunsystem wird anfälliger für Erkältungskrankheiten, der Lichtmangel schlägt aufs Gemüt. Wir verraten, wie Sie gut durch den Jahreszeitenwechsel kommen und mit welchen Maßnahmen Sie Ihre Abwehr unterstützen.

Gönnen Sie sich viel Luft und Licht

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Draußen wird es deutlich kühler und ungemütlicher, da kuschelt man sich gerne zu Hause ein. Frische Luft braucht der Körper aber trotzdem, deshalb ist regelmäßiges Lüften unverzichtbar. Mehrmals täglich drei bis fünf Minuten reichen aus, um Geist und Körper zu beleben. Stickige Raumluft macht hingegen müde und fördert Erkältungen, da sich in ihr Krankheitskeime anreichern können. Auf Spaziergänge oder andere Outdoor-Aktivitäten sollten Sie jetzt ebenfalls nicht verzichten. Man tankt draußen nicht nur frische Luft, sondern auch Tageslicht. Das beugt Vitamin-D-Mangel und dem gefürchteten „Winterblues” vor. Planen Sie pro Tag mindestens eine halbe Stunde im Freien ein, am besten verbunden mit einem moderaten Ausdauertraining. Wichtig ist die passende Kleidung: Wenn der Körper unterkühlt, verliert er an Kraft, sich gegen Krankheitserreger zu wehren.

Richtig essen und trinken

Gesunde Ernährung erhöht ebenfalls die Widerstandskraft des Körpers. Frische und möglichst wenig verarbeitete Lebensmittel sind am gesündesten, weil sie in der Regel mehr Vitamine und Mineralstoffe als Fertiggerichte enthalten. Obst und rohes Gemüse eignen sich zudem gut als Bürosnack. Grundsätzlich gilt: Der Mensch braucht jetzt besonders viele Vitamine und Spurenelemente.

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Der Bedarf lässt sich normalerweise durch eine gesunde Mischkost aus viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten, Fisch und Eiern gut abdecken. Zusätzlicher Bedarf kann durch Vitaminpräparate ausgeglichen werden. Lassen Sie sich dazu in Ihrer Apotheke beraten. Wichtig ist es außerdem, ausreichend zu trinken, vor allem Tee und Wasser. In der kühlen Jahreszeit nehmen viele Menschen ihren Durst nicht richtig wahr: Ist die Mund- und Rachenschleimhaut zu trocken, kann sie Viren und Bakterien nicht mehr richtig abwehren.

Stärker auf Hygiene achten

Erkältungs- und Grippe-Viren haben im Herbst und Winter ihre „Blütezeit”. Türklinken sowie Geldscheine und -münzen mutieren zu wahren Keimschleudern. Neben der Stärkung des Immunsystems ist Hygiene, vor allem regelmäßiges Händewaschen, jetzt das A und O. Die goldene Regel lautet: Hände erst 20 bis 30 Sekunden einseifen und dann gründlich abspülen.

Guter Schlaf stärkt die Abwehr

Der Körper regeneriert im Schlaf. Schlafmangel macht deshalb nicht nur schlechte Laune, sondern schwächt auch die Abwehrkräfte und macht anfälliger für Infekte. Wer fit bleiben möchte, muss also auf ausreichenden und gesunden Schlaf achten. Fällt das Ein- und Durchschlafen schwer, sollte man die Temperatur und die Frischluftzufuhr im Schlafzimmer überprüfen. Heizungsluft und Wärme können den Schlaf nachhaltig stören. Als ideale Temperatur im Schlafzimmer empfehlen Experten zwischen sechzehn und achtzehn Grad.

Grippeschutzimpfung wahrnehmen

Die Grippe fordert jedes Jahr Opfer in Deutschland. Die Grippeschutzimpfung kann den Verlauf der Krankheit deutlich abmildern. Die Impfkommission des Robert-Koch-Instituts rät vor allem älteren Menschen, chronisch Kranken sowie Schwangeren, sich impfen zu lassen. Da der volle Schutz erst nach zehn bis 14 Tagen aufgebaut ist, ist es sinnvoll, sich schon vor Beginn der Grippesaison impfen zu lassen – also im Herbst.

Krankheiten immer richtig auskurieren

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Hat es einen trotz aller Vorsichtsmaßnahmen erwischt, sind vor allem Ruhe und Erholung wichtig. Wer erkältet ist oder sogar eine Grippe hat, sollte zu Hause bleiben und sich auskurieren. Zum einen werden so andere Menschen vor Ansteckung geschützt, zum anderen wird so die Gefahr minimiert, dass sich beim Betroffenen eine chronische Krankheit entwickelt. Der Versuchung, nun zu Hause statt im Büro aktiv zu werden und beispielsweise zu putzen, sollte man ebenfalls nicht nachgeben: Körperliche Anstrengung ist jetzt Gift für den Körper und kann im schlimmsten Fall sogar aufs Herz gehen. Wer sich besser fühlt, darf aber einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft unternehmen.

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