Inhaber Robert Götz zur Unterschriftenaktion

Inhaber Robert Götz zur Unterschriftenaktion

Liebe Kunden,

noch ein paar persönliche Worte zur aktuellen Unterschriftenaktion:

Apotheken haben vielfältige und oft auch sehr zeitintensive Aufgaben. Zum Beispiel führen wir ausführliche Beratungen zu sehr speziellen Fragestellungen durch oder erstellen individuelle Rezepturen. Dies zählt zum klassischen Angebotsspektrum einer Apotheke. Die Finanzierung solcher Leistungen ist jedoch nur möglich, wenn uns auch weiterhin der Erlös aus dem Verkauf von Produkten zur Verfügung steht, die keine Beratung benötigen. Dieser Teil des Erlöses wandert jedoch zunehmend zu den Versandapotheken ab, die Mischkalkulation funktioniert dann nicht mehr.

Die Personalkosten von Versandapotheken liegen weit unter zehn Prozent, bei den Vor-Ort-Apotheken betragen sie etwa 65 Prozent. Versandapotheken sind reine Logistiker ähnlich eines pharmazeutischen Großhandels. Persönliche Beratung findet so nicht statt.

Wenn Versandapotheken allerdings auch noch über den aggressiven Preiswettbewerb in den verschreibungspflichtigen Apothekenmarkt eindringen und uns dort die nicht beratungsintensiven Verordnungen (Chroniker, Dauerverordnungen) wegnehmen, kann die Apotheke vor Ort nicht mehr existieren. Die Vergütungen von den Krankenkassen reichen da alleine nicht aus.

Es geht also um den Erhalt der Apotheken vor Ort mit 160.000 Arbeitsplätzen und persönlichen Ansprechpartnern, die ihre Kunden oder Patienten genau kennen. Deshalb muss der Versand von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln unterbunden werden, da sonst ein solidarisches Gesundheitssystem nicht erhalten werden kann.

Setzen Sie deshalb mit Ihrer Unterschrift ein Zeichen – auch und vor allem in Ihrem eigenen Sinne.

Herzliche Grüße

Robert Götz