Seelenfutter: Kürbissuppe mit Kürbiskernpesto und Bacon

Seelenfutter: Kürbissuppe mit Kürbiskernpesto und Bacon

Wenn’s draußen kalt und ungemütlich wird, ist Suppenzeit! Diese Kürbissuppe wärmt nicht nur von innen, sondern wirkt mit ihrer sonnigen Farbe und ihren duftigen Aromen als wahrer Seelenbalsam mit knusprigem Bacon als Krönung, wer mag.

Rezept

Zutaten für 4 Portionen:

  • 600 g Hokkaido Kürbis
  • 300 g Steckrübe
  • 200 g Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 8 g Ingwer
  • 2 Lorbeerblätter
  • Olivenöl
  • Meersalz, nach Geschmack
  • 200 ml trockener Weißwein (alternativ z.B. hellen Traubensaft mit einem Schuss Essig)
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 EL Kürbiskernmus
  • 2 EL Zitronensaft
  • 3 EL Parmesan
  • 150 ml naturtrüber Apfelsaft
  • 1 EL Honig
  • ½ TL Cayennepfeffer
  • 4 Scheiben Bacon (wer mag)
  • 1 EL Kürbiskerne

Zubereitung:

©BVEO

Hokkaido waschen, trockenreiben, Strunk und Kerne entfernen und grob würfeln. Steckrübe, Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und ebenfalls grob würfeln. Zwiebeln, Ingwer und die Hälfte des Knoblauchs mit den Lorbeerblättern in einem großen Topf mit 4 EL Olivenöl goldbraun anbraten. Kürbis-, Steckrüben- und Kartoffelwürfel dazugeben und etwa 8 Min. rundum weiter anbraten. 1 TL Salz hinzufügen, mit Weißwein ablöschen und etwa 600 ml Wasser aufgießen. Aufkochen lassen und bei verschlossenem Deckel etwa 25 Min. leicht köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist.

Währenddessen das Kürbiskernpesto zubereiten: Petersilie waschen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen und mit dem restlichen Knoblauch, 100 ml Olivenöl, Kürbiskernmus, ½ TL Salz, Zitronensaft und Parmesan in einem hohen Gefäß fein pürieren.

Lorbeerblätter aus der Suppe nehmen. Suppe mit 150 ml Apfelsaft fein pürieren und mit Salz, Honig, Cayennepfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken. Bei Bedarf etwas Flüssigkeit nachgießen. Bacon in einer Pfanne ohne Öl knusprig braten

Kürbissuppe auf Suppenschüsseln verteilen und mit Kürbiskernpesto, Kürbiskernen und Bacon genießen.

Vielseitig und abwechslungsreich

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Ob Hokkaido, Butternut, Halloween oder Feldkürbis, Muscat oder Spaghettikürbis, die Sortenvielfalt von Kürbissen ist riesig.

Hokkaido: Besonders beliebt ist der Hokkaidokürbis. Er ist mit 0,5 bis 1,5 Kilo deutlich leichter als seine Kollegen und eignet sich somit auch für kleine Haushalte. Außerdem lässt er sich besonders leicht verarbeiten. Das mühselige Entfernen der Schale kann man sich sparen. Die ist beim Hokkaido so dünn, dass sie beim Kochen weich wird und mitgegessen werden kann. Der Geschmack erinnert an Esskastanien. Gewürzt mit Ingwer und Chili kommt das Aroma am besten zur Geltung. Besonders gut eignet er sich für Suppe, Püree, Risotto oder Kürbiskuchen.

Butternusskürbis: Ganz oben in der Beliebtheitsskala rangiert auch der Butternusskürbis. Seine buttrige Konsistenz und sein Geschmack machen ihn zu einem Allrounder, der als Suppe, gebraten oder im Salat schmeckt.

Spaghettikürbis: In der Low-Carb-Küche ist der Spaghettikürbis eine echte Alternative zu Nudeln. Sein Fruchtfleisch lässt sich nach dem Garen einfach in dünne Streifen, ganz wie Nudeln zerteilen.

Feldkürbis: Zum Schnitzen und Aushöhlen für den typischen Halloweenkürbis eignet sich am besten der Feldkürbis. Er ist groß und äußerst stabil. Sein Fruchtfleisch ist recht faserig und nicht zum Essen geeignet. Dafür lassen sich aber seine Kerne ausgesprochen gut rösten.

Einkauf und Lagerung

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Von außen ist es nicht immer leicht zu erkennen, ob ein Kürbis schon genießbar ist. Deswegen helfen ein paar Merkmale, um zu erkennen, welcher Kürbis reif für den Topf ist. Die Schale sollte orangerot sein und keine grünen Stellen haben – Ausnahme sind grüne Kürbissorten. Der Stiel sollte trocken, holzig und von bräunlicher Farbe sein. Beim Eindrücken des Stiels darf keine Flüssigkeit austreten. Zusätzlich hilft der Klopftest. Klingt der Kürbis hohl, ist er reif und kann verzehrt werden. Übrigens: Unversehrte Kürbisse lassen sich an einem kühlen und dunklen Ort über mehrere Monate lagern. Das optimale Gemüse also für die Vorräte im Winter.

Quelle

Die Informationen und das Dip-Rezept stammen von Deutschland – Mein Garten. Dort finden Sie auch alles zum Thema Obst und Gemüse aus Deutschland. Sie haben Lust auf mehr Soulfood? Dann empfehlen wir Ihnen zum Beispiel Pflaumen-Huhn-Tajine.