Ein deutliches Zeichen für Gerechtigkeit für deutsche Apotheken – das setzte der Protest am Odeonsplatz zum Streiktag der deutschen Apotheken am 23.03.2026.
„Der Streiktag war sehr erfolgreich“, berichtet Robert Götz, Inhaber der Götz Apotheken, der sich mit einigen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Protest auf dem Münchner Odeonsplatz beteiligt hat. Bundesweit waren knapp 25000 Mitarbeitende und Chefs von Apotheken sowie viele Landespolitiker auf der Straße und haben für gerechte Bezahlung und Inflationsausgleich demonstriert.
Der Ausgleich im Apothekenhonorar findet seit 20 Jahren nicht statt. Ein weiterer Grund für den Protest ist das nötige Einbremsen der Versender, die sich aus dem Ausland, ohne sich an das deutsche Recht zu halten, auf dem deutschen Markt bewegen.
Deutsche Apotheken müssen sich dagegen strikt an alle Vorgaben halten. Außerdem haben sie mit enormen bürokratischen Vorgaben zu kämpfen, die in den Niederlanden und in Tschechien, wo die Versandapotheken sitzen, nicht vorhanden sind. Es geht auch um die Herstellung von gleichen Rechtsverhältnissen. Ebenso geht es um eine gerechte Bezahlung für die Apothekenmitarbeiter und auch um die Möglichkeit, Investitionen zukünftig schultern zu können, um eine moderne und zeitgemäße Versorgung der Patienten zu sichern.
„Im Zentrum muss immer der Patient bzw. Kunde stehen, den wir bestmöglich versorgen und für den wir persönlich da sein wollen – auch mit modernen Mitteln. Dazu zählt auch, den Komfort der Vorort-Versorgung für den Kunden zu ermöglichen“, so Robert Götz.
Robert Götz,